Über mich

Ich bin Julius Kobold, Informatiker und Digitalisierungsexperte. Ich unterstütze kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe dabei, Prozesse pragmatisch zu digitalisieren – so, dass Ergebnisse schnell sichtbar werden und die Lösungen langfristig tragfähig bleiben.

Digitalisierung ist für mich kein einmaliges Projekt, sondern eine Fähigkeit, die im Unternehmen Schritt für Schritt aufgebaut wird.

Wie ich arbeite – und was es bringt

Was mir bei meiner Arbeit besonders wichtig ist

Mir geht es in der Digitalisierung nicht darum, möglichst viel „IT“ einzuführen. Mir geht es darum, dass auch Nicht-IT-Mitarbeitende Abläufe wirklich verbessern können – ohne dass am Ende alles an einzelnen externen Personen hängt.

Ich helfe als externer Partner Unternehmen, digitale Abläufe so aufzubauen, dass sie im Arbeitsalltag zuverlässig funktionieren. Mein Anspruch ist, dabei Strukturen und Wissen so zu hinterlassen, dass langfristig weniger Abhängigkeiten entstehen – weder von mir, von anderen Dienstleistern, noch von Zufallswissen. Das gelingt, wenn Lösungen verständlich gebaut sind und Ihre Mitarbeitenden schrittweise zum Digitalisieren befähigt werden.

Mein Ansatz: Selbstermächtigende Digitalisierung statt Abhängigkeit

Statt einzelner Projekte geht es mir um den langfristigen Aufbau von IT-Fertigkeiten und eine kontinuierliche, maßvolle Begleitung. So verstehe ich mich als selbstermächtigender Digitalisierungspartner, der einerseits langfristig für Wartung und Weiterentwicklung zur Verfügung steht und andererseits durch digitale Selbstermächtigung schrittweise die Abhängigkeit von Dienstleistern reduziert.

Was Sie damit erreichen
  • Spürbare Entlastung im Alltag durch digitale Abläufe, die wirklich genutzt werden.
  • Schnelle, sichtbare Fortschritte statt langem Vorlauf und unklaren IT-Projekten.
  • Weniger Abstimmungsaufwand, weil Umsetzung und fachliche Klärung eng verzahnt laufen.
  • Lösungen, die bleiben: nach bewährten Mustern umgesetzt, beherrschbar gemacht und eigenständig weiterentwickelbar.

Warum Sie mir das zutrauen können


Technisches Fundament

Nach meinem Studium der Informatik, Mathematik sowie Wissenschafts- und Technikphilosophie habe ich mehrere Jahre als klassischer Fullstack-Entwickler gearbeitet. Dabei habe ich auch an großen, über Jahre gewachsenen Softwarelandschaften gearbeitet – und erlebt, welche langfristigen Schmerzen entstehen, wenn frühe Entscheidungen unsauber sind: schwer wartbare Strukturen, fragile Änderungen, „Angst vorm Anfassen“.

Diese Erfahrung hat meinen Anspruch geprägt: Lösungen müssen langfristig beherrschbar sein – technisch sauber gebaut und so verständlich, dass fachliche Prozessverantwortliche sie selbst anpassen und sicher weiterentwickeln können. Deshalb habe ich neue Wege entwickelt, Softwareentwicklung greifbarer zu machen: näher am Arbeitsalltag, mit schnellem Feedback und klaren Strukturen. Auf dieser Grundlage arbeite ich heute.

Ich arbeite seit über fünfzehn Jahren in der IT und habe seit 2011 auch eigene Auftragsentwicklungen umgesetzt. Diese Mischung aus Umsetzungstiefe und Langzeitperspektive prägt meinen Blick auf Qualität und Wartbarkeit.


Citizen Development Experte

Sieben Jahre war ich Teil der zentralen IT der Stadtwerke München. Dort habe ich Low-Code-Entwicklungswerkzeuge eingeführt und organisiertes Citizen Development als zweite Säule der IT aufgebaut – also die Befähigung fachlicher Teams, selbst digitale Lösungen zu entwickeln, ohne dass Qualität, Sicherheit und Wartbarkeit verloren gehen.

Genau dieses Modell macht Digitalisierung dort, wo es passt, deutlich effizienter als klassische Softwareprojekte: schneller in der Umsetzung, enger am tatsächlichen Prozess und mit unmittelbarem Feedback. Für diesen Ansatz wurde das Programm unter anderem mit dem Industrie 4.0 Award ausgezeichnet; wichtiger ist mir, dass die Methoden über Jahre im Alltag und im großen Maßstab belastbar geworden sind.

 

Zahlen & Fakten aus dieser Zeit

  • Aufbau einer firmeninternen Citizen-Development-Community mit rund 800 Mitarbeitenden
  • Entwicklung von Methoden, Leitlinien und Standards für professionellen Betrieb
  • Hunderte Anwendungsfälle begleitet – von der Idee bis zur stabilen Lösung im produktiven Betrieb
  • Aufbau des Wissenstransfers und Einarbeitung eines Teams von fünf Mitarbeitenden für die dauerhafte Begleitung der Citizen Developer

Wie läuft die Zusammenarbeit mit mir konkret?

Das Citizen-Development-Prinzip lässt sich besonders gut in kleineren Unternehmen nutzen: Es braucht keine große IT-Abteilung, sondern eine klare Vorgehensweise und regelmäßige, gezielte Unterstützung. Oft reichen dafür ein bis zwei Stunden pro Woche, um Abläufe spürbar zu verbessern und Lösungen sauber aufzubauen. Entscheidend ist, dass das Wissen im Unternehmen bleibt und nicht an einzelnen Personen hängt.

Seit sechs Jahren arbeite ich am liebsten im wöchentlichen Rhythmus mit einer fachlichen prozessverantwortlichen Person: Bildschirm teilen, gemeinsam umsetzen, direktes Feedback. Statt lange über Varianten zu sprechen, bauen wir innerhalb von Minuten erste Funktionen, testen sie im Prozess und entwickeln sie Schritt für Schritt weiter. So entstehen in jedem Termin sichtbare Ergebnisse – und nach wenigen Sitzungen können die meisten Kundinnen und Kunden bereits Teile selbst anpassen und umsetzen, ohne dass die Stabilität leidet.

Viele meiner Kunden sagen nach den ersten Schritten:

„Jetzt verstehe ich, warum das funktioniert.“

Wie geht es weiter?

Wenn Sie prüfen möchten, ob und wie digitale Abläufe in Ihrem Unternehmen sinnvoll verbessert werden können,
lassen Sie uns kurz sprechen. In einem unverbindlichen Gespräch klären wir,
wo Sie stehen und welche nächsten Schritte realistisch sind.